Spurlos - Verschwundene Kinder oder Familienmitglieder / ungelöste Gewaltverbrechen


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Annika Hutter

Annika, geboren 1963, aus Nürensdorf ZH, war 18 Jahre alt, als sie am Samstag, 11. Juli 1981, in der Nähe von Kemptthal ZH verschwand. Ihr Mofa hatte offensichtlich einen Defekt, weshalb sie es stehen lassen musste. Es wurde rund 50 Meter von der Strasse entfernt gefunden. Annika selber wurde von Zeugen in einem Mofa-Anhänger gesehen, später gemäss vertrauenswürdigen Zeugenaussagen, im Anhänger eines Personenwagens, der auf der Hauptstrasse von Frauenfeld in Richtung Winterthur fuhr. Wir haben Grund zur Annahme, dass Annika einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist und bitten um Zeugenaussagen oder ein Tätergeständnis.
Hintergrund:
Nach dem Eintreten der damals gültigen Verjährungsfrist von 20 Jahren, am 11. Juli 2001, wurde die "IG ungelöst" mit der Website www.spurlos.ch gegründet und damit auch die anderen ungelösten 80-er Jahr-Fälle erstmals im Internet veröffentlicht. Am 13. August 2001 startete die IG ungelöst den ersten Suchaufruf für Annika über ein lokales Radio in Winterthur. In der Folge meldeten sich knapp 60 Personen, welche relevante Aussagen zu machen glaubten. Der durchbrechende Hinweis kam rund zwei Monate später von einer Frau, die sich sicher war, dass der gesuchte Entführer der Partner einer nahen Freundin sei. Daraufhin erteilte Annikas Mutter der IG ungelöst das Mandat für den Fall.
Die Zeugin belegte ihren Verdacht mit einigen konkreten Hinweisen, beispielsweise mit dem Wissen, dass der Verdächtige einen Anhänger mit grossem Kistenaufbau hatte. Auch habe er diverse versteckte Hütten in der Deutschschweiz angemietet, die sich auffällig oft in der Nähe der ungelösten Fälle befanden. Da die Zeugin kein gutes Verhältnis zu den Behörden hatte, verzichtete sie auf eine offizielle Aussage.
Die IG ungelöst führt seither weitreichende Abklärungen durch, betrachtet das Umfeld des Verdächtigen genauer und gewann kontinuierlich interessante Erkenntnisse bis heute. Damalige Zeugen wurden erneut befragt. Einer davon identifizierte in einem von der IG ungelöst zusammengestellten Fotokatalog den Verdächtigen.
So kamen weitere, teils schwer belastende Indizien zusammen. Bis heute sind der IG ungelöst keine entlastenden Indizien bekannt.
Nach einer aktuellen glaubhaften Zeugenaussage, müssen wir sogar davon ausgehen dass Annika nach dem 11. Juli 1981 in einem Autoanhänger mit einer Plache bedeckt, gesehen wurde!
Ein direktes Gespräch hat der Verdächtige stets abgelehnt. Die IG ungelöst würde ihm gerne konkrete Fragen stellen, allenfalls mit Hilfe der Behörden DNA-Abklärungen beantragen und gegebenenfalls in der Folge sogar seine Unschuld beweisen - und weitersuchen. Darum sind weitere Zeugenaussagen von grosser Wichtigkeit.


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